Umwelt

Die Berücksichtigung der Umwelt war ein wesentliches Anliegen während und nach der Errichtung. Anrainer werden durch rd. 81 km Lärmschutzwände vor zu hoher Lärmbelästigung geschützt.

Im Bereich der Strecke wurde der Natur Rechnung getragen und eine Vielzahl an Ersatzpflanzungen vorgenommen, um die Grünlandschaft wieder herzustellen:

"Ersatzpflanzungen"
A5:
40,91 ha
S1 West:
1,95 ha
S1 Ost:
35,83 ha
S2:
Einzelbäume
Insgesamt ca. 79 ha Aufforstungen

Für Tiere wurden ökologisch wirksame Trassenquerungen errichtet, um diese bestmöglich vor dem Verkehr zu schützen und ihnen trotzdem ihren Lebensraum zu erhalten:

„Ökologisch wirksame Trassenquerungen"
9 Grünbrücken
2 Autobahnbrücken mit Wildquerungsmöglichkeit
5 Unterführungen und Durchlässe
Amphibien- und Kleintierdurchlässe
Amphibienleiteinrichtungen
Wildschutzzäune
Wildwarnreflektoren

Während der Bauphase wurde der Umwelt im großen Maße Rechnung getragen:

Ökologische Begleitmaßnahmen

Die Umsetzung des Projekts wurde von einer ökologischen Bauaufsicht und einer Umweltbaubegleitung kontrolliert. Im Sinne der Umwelt wurde ein landschaftsökologisches Ausgleichskonzept entwickelt. Darin wurden nötige Ersatzaufforstungen und andere ökologische Maßnahmen für den Ausgleich möglicher wesentlicher nachteiliger Auswirkungen auf die Umwelt festgelegt.

  • Baustelleneinrichtungen durften keinesfalls auf ökologisch wertvollen und / oder Waldflächen errichtet werden.
  • Durch die Verwendung von Aushubmaterial als Dammschüttmaterial bzw. für die Lärmschutzdämme konnten bis zu rund 75.000 LKW-Fahrten zur und von der Baustelle reduziert werden.
  • Während der gesamten Bauzeit wurde die Baustraße periodisch bewässert, somit konnte die Staubentwicklung eingedämmt werden. Weiters wurden Dämme und Zwischenlagerstätten zur Staubeindämmung umgehend begrünt.
  • Lagerung von Material in Waldflächen durfte nicht stattfinden.
  • Um das Grundwasser zu sichern, wurden Abdichtungsmaßnahmen und eine geregelte Entwässerung mit Rückhaltemaßnahmen bei Baustelleneinrichtungsflächen und Lagerflächen umgesetzt. Am Gewässerprofil selbst wurden keine Bauarbeiten durchgeführt. Es erfolgte eine stabile Absperrung der Ufer- und Gewässerbereiche. Wassergefährdende Baustoffe und Bauhilfsstoffe wurden generell nicht verwendet. Gewässer, die die Trasse queren, wurden mit Brückenbauwerken überspannt.
  • Notwendige Rodungsarbeiten wurden nicht während der Brutsaison durchgeführt. Für den Schutz von Tieren wurden zudem jeweils vor Beginn der Bauarbeiten provisorische Wildschutzzäunungen und amphibiendichte Zäunungen nach Erfordernis errichtet. Um die Nutzung der temporären Gewässer im Baustellenbereich durch Amphibien zu verhindern, wurde eine durchgängige temporäre Amphibienleiteinrichtung errichtet. Bei notwendiger Baustellenbeleuchtung wurden Natriumdampflampen verwendet, um die Lockwirkung auf Insekten und ihre Fressfeinde zu verringern.
  • Die notwendigen Umlegungsarbeiten am Seyringer Abzugsgraben erfolgte außerhalb der Reproduktionszeit der vorkommenden Fischarten. Als Zeitraum für diese Maßnahmen war daher das Winterhalbjahr vorgesehen.
  • Nach Abschluss der Bauarbeiten wurden beanspruchte Flächen rekultiviert und zum frühest möglichen Zeitpunkt wieder begrünt bzw. bepflanzt.
  • Bei der trassennahen Bepflanzung wurden entsprechende Abstände zur Verhinderung des Vogelschlages eingehalten sowie auf durchsichtige oder spiegelnde Lärmschutzwände verzichtet.

Verkehrslage

Freie Fahrt auf allen Strecken.

Service

www.asfinag.at

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Service auf der Strecke

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Übersicht Raststätten & Tankstellen